Sommertracht – [Wald- und Blütenhonig](Juni-Juli)
Sommertrachthonig enthält Nektar von: Himbeeren, Brombeeren, weißer Akazie und Linden, die in Stadtalleen, Schrebergärten und Parkwiesen zu finden sind. Sommertrachthonig (oder Sommerhonig) entsteht aus dem Nektar und Honigtau, den Bienen im Sommer sammeln – typischerweise von Juli bis August. Er unterscheidet sich vom Frühtrachthonig durch seine dunklere Farbeu(je höher der Honigtau-Anteil, desto dunkler der Honig), kräftigere Aromen und vielfältigere Zusammensetzung. Hier sind die wichtigsten Vorteile von Sommertrachthonig:
- Reichhaltiger Geschmack. Sommerhonig hat meist ein kräftiges, würziges Aroma mit leicht malzigen oder karamelligen Noten.Er enthält Nektar von verschiedenen Sommerblühern (z. B. Brombeere, Linde, Himbeere, Klee, Sonnenblume, Phacelia) und teilweise Honigtau, was den Geschmack komplexer und intensiver macht.
- Höherer Mineralstoff- und Enzymgehalt. Durch den Anteil an Honigtau (z. B. von Blattläusen auf Linden oder Fichten) enthält Sommerhonig oft mehr Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Eisen) und Enzyme als Frühtrachthonig. Das macht ihn nährstoffreicher und für viele als „kräftiger“ und „gesünder“ empfunden.
- Gute Lagerfähigkeit. Sommertrachthonig kristallisiert meist langsamer als Frühtrachthonig, da er weniger Traubenzucker enthält.Dadurch bleibt er länger flüssig und ist lagerstabiler – ideal für den Verkauf oder Vorrat.
- Vielfältige Herkunft. Sommerhonig spiegelt die Blütenvielfalt des Sommers wider. Je nach Region kann der Honig sehr unterschiedlich schmecken – von mild-blumig bis kräftig-harzartig – und damit ein einzigartiges regionales Produkt sein. Gesundheitliche Vorteile. Enthält Antioxidantien und antibakterielle Stoffe, die das Immunsystem unterstützen können.Durch seine Vielfalt an Pflanzenquellen bietet er ein breites Spektrum sekundärer Pflanzenstoffe.Besonders Lindenhonig (oft Bestandteil) wirkt beruhigend und schleimlösend bei Erkältungen.
- Vielseitige Verwendung. Passt durch seinen kräftigen Geschmack gut zu Herzhaftem (z. B. Käse, Marinaden, Fleischglasuren).Auch beliebt in Tee, Joghurt oder Müsli – wo er durch seine Aromatiefe nicht überdeckt wird.